Holly Macve – Golden Eagle (2017)

golden-eagle

VÖ: 3.3.2017 auf Bella Union
Klingt fast ein bisschen wie: Julia Jacklin, Lana del Rey, Marla
Passt gut zu: Sonnenuntergang, Whisky, Zigaretten

Holly Macve kommt aus Irland, lebt in England, sieht superstarmäßig aus und ist erst 21. Glaubt man ihren zahlreichen Kritikern, darf sie deshalb keine düsteren Countryballaden schreiben. Das können ja bekanntlich nur alte, hässliche Männer aus der amerikanischen Provinz. Tatsächlich fällt Golden Eagle durch, wenn man es an den großen Klassikern des Genres misst, welches Album würde das nicht. Aber derartige Vergleiche verkennen, dass Holly Macve offensichtlich nicht der neue Johnny Cash sein will, sondern einfach melancholischen, nostalgischen Pop mit einem dezidierten Western-Thema macht. Wer sich auf diese Sichtweise einlässt, darf eintreten in eine sepiafarbene Welt mit einer unglaublich dichten Atmosphäre und großartig erzählten Geschichten über Geisterstädte, Tumbleweeds, Outlaws und gebrochenen Herzen.

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