Temples – Volcano (2017)

Temples - Volcano

VÖ: 3.3.2017 auf Fat Possum
Klingt ein bisschen wie: Islands, Tame Impala, The Beatles
Passt gut zu: Sommerabend, Mainstage, Bierbecher

Sun Structures war eins der spektakulärsten Debütalben des Jahres 2014. Für ein breiteres Publikum markierten die Temples damit außerdem die Wiedergeburt des psychedelischen 60er Pops, der lange Jahre im Underground geschlummert hatte. Viele Junge Bands tun sich schwer damit, einen solchen Erfolg zu wiederholen, und dementsprechend ist es nicht verwunderlich, dass die Jungs aus dem englischen Nest Kettering fast drei Jahre brauchten, um den Nachfolger an den Start zu bringen. Mutig, dass sie das Geklimper der 12-saitigen Gitarren durch Synthies ersetzen, die Hallfahnen durch knackige Hooklines und den sympathisch verschlafenen Vibe durch hektische Betriebsamkeit. So etwas geht oft schief, aber den Temples nimmt man den Wandel sofort ab, denn ihre vermutlich dauerbekiffte Jugend auf dem Land ist nun mal für immer vorbei. Vor allem aber will man die Songs sofort in einem Konzert erleben und laut mitsingen. Ein Album wie eine Bewerbung als Festivalheadliner, ein bisschen größenwahnsinnig, aber am Ende doch überzeugend.

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