John Andrews & The Yawns – Bad Posture (2017)

Bad Posture

VÖ: 10.3.2017 auf Woodsist
Klingt fast ein bisschen wie: Wilco, Michael Nau, Beatles
Passt gut zu: Einfahrt, Lampions, Grillparty

John Andrews ist und bleibt von Herzen ein Hinterwäldler, auch wenn er jetzt aus dem Amish Country in Pennsylvania in die vergleichsweise zivilisierten Hügel von New Hampshire umgezogen ist. Eine Veränderung, die sich auch musikalisch niederschlägt. Denn im Vergleich zum unglaublich guten, aber doch sehr verschrobenen Debütalbum Bit by the Fang (2015) ist Bad Posture schon deutlich zugänglicher, vor allem weil der Einsatz von Effekten reduziert wurde und die fantastisch klingenden Instrumente wie Gitarre, Rhodes und Piano richtig glänzen dürfen. Eine gewisse Schrägheit ist aber immer noch da und ergänzt sich wunderbar mit dem unglaublich ländlichen Feeling und dem stets etwas verpennten, schleppenden Groove. Und hier und da nimmt das Ganze auch eine poppige Wendung, wie sie Paul McCartney nicht besser hinbekommen hätte. Wenn John Andrews sich in diese Richtung weiterentwickelt, ohne sich selbst zu verleugnen, könnte mit den nächsten Album der ganz große Durchbruch gelingen.

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