Tara Jane O’Neil – Tara Jane O’Neil (2017)

TaraJaneOneil

VÖ: 21.4.2017 auf Gnomosong
Klingt fast ein bisschen wie: Kodiak Deathbeds, Joan Shelley, Sandy Denny
Passt gut zu: Abendlicht, Kopfhörer, Rotwein

Tara Jane O’Neil hat auf unglaublich vielen Alben von großen Namen wie Wilco oder Devendra Banhart mitgewirkt, ist aber als Solokünstlerin nie über den Achtungserfolg des 2006 erschienenen In Circles hinausgekommen. Kein Wunder, denn ihre Musik war stets zu leise und zu zart, um wirklich aufzufallen. Auf ihrer selbstbetitelten neuen Platte macht sie aus dieser vermeintlichen Schwäche endlich eine Stärke, indem sie noch mal ein paar Gänge zurückschaltet. Wer sich auf den minimalistischen Sound einlässt, entdeckt eine enorme Dynamik zwischen leisen und ganz leisen Töne und vor allem wundervoll zerbrechliche Songs, die uns Tara verschwörerisch ins Ohr flüstert. Ein Album, das man fast nur bei absoluter Ruhe angemessen wahrnehmen kann und das mit jedem Hören an Tiefe und Weite gewinnt.

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