Bunny – Bunny

Drew Smith war in den Nullerjahren als Frontmann von den Bicycles mit sonnigem Chamber Pop erfolgreich. Jetzt ist er zurück mit seinem neuen Projekt Bunny und einem hörenswerten Album, das aus ganz ähnlichem Holz geschnitzt ist.

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VÖ: 6.10.2017 auf Tin Angel
Referenzen: Paul Simon, Paul McCartney, Beach Boys
Stichworte: Morgens / Sonne / Kakao / Alleine zuhause

Dass sich Drew Smith mit süßen Melodien und putzigen Arrangements auskennt, ist seit seinen erfolgreichen Jahren mit den Bicycles bekannt. Dass seine Texte häufig vollgestopft sind mit bitterböser Ironie, anzüglichen Wortspielen und klugen Beobachtungen, muss man erst mal unter der dicken Schicht Zuckerguss erkennen. Mit dem Bandnamen Bunny, dem infantilen Cover und dem grotesken Video zum ersten Song gibt er diesmal aber auch den Hörern einen Wink, die nicht zu sehr auf die Details in den Texten achten.

Vierzehn sehr kurze und mindestens genauso knackige Songs dieser Art sind auf dem ersten Album von Bunny zusammengekommen. Von der tanzbaren Gute-Laune-Nummer  mit quäkigen Synths bis zur melancholischen Ballade mit gezupfter Akustiknummer ist alles dabei, was das spielerische Grundrezept hergibt. Natürlich wird hier keineswegs das Rad neu erfunden, dafür gibt es aber eine Überfülle von smarten Lyrics, durchweg gut geschriebenen Songs und Arrangements, die einem immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

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