Totally Mild – Her (2018)

Erschienen am 23. Februar 2018 bei Chapter Music

Als 2015 das Debüt „Down Time“ erschien, war das Echo außerhalb der australischen Heimat von Totally Mild sehr überschaubar. Ein paar Reviews gab es dennoch, und eigentlich waren sich alle Rezensenten einig über das außerordentliche Talent von Elizabeth Mitchell. Die charismatische Sängerin, Gitarristin und hauptamtliche Songschreiberin der Band stach schon damals mit einer außergewöhnlich voluminösen und charaktervollen Stimme heraus, die nun auch endlich entsprechend zugespitzten Songs gegenübersteht.

Ein kleiner Vorgeschmack auf Youtube:

Die Bandbreite der Arrangements reicht von sonnengebleichtem Gitarrenpop über Balladen auf Synthie-Basis bis hin zu Anklängen an die nervöse Motorik des Post-Punk. Da sind sie wieder, die Achtziger, die es in Wahrheit nie gegeben hat. Zumindest nicht, bevor die heute aktive Generation einen gemeinsamen Klangkosmos aus den Seitenarmen des disparatesten aller Pop-Jahrzehnte destillierte. Machen wir uns nichts vor, damals war niemand gleichzeitig Fan von Joy Division, Kate Bush und Talk Talk. Heute ist das vollkommen üblich und wenn dabei so großartige Platten herauskommen wie diese hier, dann ist es auch gut so.

Das ganze Album auf Bandcamp:


Nebenan im Plattenregal:

Tops – Sugar at the Gate (2017)
Madeline Kenney  Perfect Shapes (2018)
Hoops – Routines (2017)

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