Charles Watson – Now That I’m A River (2018)

Erschienen am 18. Mai 2018 bei Moshi Moshi

Zusammen mit Rebecca Lucy Taylor erzielte Charles Watson zehn Jahre lang beachtliche Erfolge beim Publikum und der Kritik. Zu Recht, denn als Slow Club gelang den beiden eine ganze Reihe von sehr guten Platten mit überwiegend verträumtem, aber sehr facettenreichem Soft Rock. Rebecca machte sich schließlich unter dem Pseudonym Self Esteem mit deutlich experimentellerem Electro-Pop selbstständig, während Charles zusammen mit David Tattersall und Franic Rozycki von The Wave Pictures sowie Dominic Brider die Pubrock-Supergroup The Surfing Magazines gründete.

Ein kleiner Vorgeschmack auf Youtube:

In Rahmen der oben genannten stilistischen Eckpunkte spielt sich nun auch das Solodebüt von Charles Watson ab: Die Songs sind die Stars und bekommen jeweils einen musikalischen Mantel auf den Leib geschneidert. Wenn jemand für sich alleine ein ganzes Album auf diese Weise aufnimmt, wird das in der Regel eine sehr individuelle Angelegenheit. Das kann gerne mal in die Hose gehen, hier passt aber alles. Denn Charles Watson ist ein sympathisch verspielter Kerl, dessen musikalisches Empfinden ständig unbekannte Wege erschließt. Diese führen meistens von bewährten Ausgangspunkten hin zu völlig neuen Ideen und machen sein spätes Solodebüt so zu einem gleichermaßen vergnüglichen und ergiebigen Hörerlebnis.

Das ganze Album auf Bandcamp:

Ähnliche Platten:

Kevin Krauter – Toss Up (2018)
Nicholas Krgovich – Ouch (2018)
Jackson Macintosh – My Dark Side

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s