Pavo Pavo – Mystery Hour (2019)

Erschienen am 24. Januar 2019 bei Bella Union

Nach ihrem Debüt im Jahr 2016 gab es bei Pavo Pavo bereits Auflösungstendenzen. Übrig geblieben sind Eliza Bagg und Oliver Hill, damals auch privat ein Duo. Obwohl das zweite Album Mystery Hour von der Trennung der beiden begleitet wurde, stimmt die Chemie musikalisch bis ins letzte Detail. Wie schon mit ihrem Vorgängerprojekt Plume Giant und auf dem ersten Album schlagen sie mit großer Überzeugung und viel Liebe zum Detail einen retro-futuristischen Kurs ein, der irgendwo bei den Beatles beginnt und bei den späten Talk Talk in schamlosen Synthie-Pop übergeht.


Ein kleiner Vorgeschmack auf Youtube:

Es gibt keinen Song auf diesem Album, der sich strikt an konventionelle Songstrukturen hält. Statt dessen schweben die einzelnen Teile meistens in einer mehrdeutigen Wolke, die sich in Sachen Arrangement und Produktion ständig verändert und keine klare Abgrenzungen zulässt. Und doch ist das Album im Ganzen irgendwie catchy, teilweise zuckersüß und vermittelt auf eine eigentümliche Weise ein Gefühl von Sicherheit und Ruhe. Durch die großartige Balance zwischen emotionalen Tiefen und faszinierenden Klanglandschaften an der Oberfläche hinterlassen Pavo Pavo einen bleibenden Eindruck.

Das ganze Album bei Bandcamp :

Nebenan im Plattenregal:

Halo Maud – Je Suis Une Île (2018)
Wilder Maker – Zion (2018)
Nedelle Torrisi – Advice from Paradise (2015)

Kommentare

2 comments on “Pavo Pavo – Mystery Hour (2019)”

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s